Autogenes Training

NEUROLOGIE

Beim autogenen Training werden Patienten angeleitet, in einer Form von Selbsthypnose vegetative Funktionen wie Atmung, Pulsschlag oder Durchblutung zu verändern. Ziel ist die Beruhigung und konsequente Entspannung des Körpers. Dabei wird vor allem gedankliche Arbeit eingesetzt, um die Entspannung herbeizuführen und anders als bei der verwandten progressiven Muskelentspannung ist eine Kontrolle des Patienten über einzelne Muskelgruppen nicht nötig.

Es wird eingesetzt bei Patienten mit chronischen Schmerzen und fördert vor allem auch die Stressverträglichkeit. Das kann Patienten mit vielen chronischen Krankheiten helfen, besser mit ihren Symptomen umzugehen. Autogenes Training kann allein oder unter Anleitung erfolgen, sollte aber zunächst professionell gelernt werden.