Harnkontrolle

INNERE MEDIZIN

Neben der Blutabnahme ist die Harnuntersuchung eine der wichtigsten Maßnahmen, um Erkrankungen von Niere, Harnleiter, Blase und Harnröhre festzustellen. Bei einem Verdacht auf eine Nierenerkrankung oder Nierenbeteiligung, muss grundsätzlich eine Harnprobe untersucht werden.

Im Rahmen der Harnkontrolle wird als Basisuntersuchung ein Harnstreifentest durchgeführt. Durch diesen Test lässt sich zunächst herausfinden, ob Eiweiß, Zucker, Ketone, Nitrit, Bakterien oder rote und/oder weiße Blutkörperchen im Harn enthalten sind. In speziellen Fällen kann zusätzlich eine Harnkultur angelegt werden, um den genauen Bakteriengehalt und die Art der Bakterien zu bestimmen, oder auch eine mikroskopische Harnuntersuchung vorgenommen werden. Die Harnkontrolle wird am Mittelstrahlurin vorgenommen.