Brustkrebsvorsorge

GYNÄKOLOGE UND GEBURTSHILFE

Eine der häufigsten Krebserkrankungen bei Frauen ist und bleibt der Brustkrebs. Wird dieser frühzeitig erkannt und richtig behandelt, so ist der Krebs meist gut heilbar. Alleine bei uns in Österreich erkranken ca. 5.000 Frauen jedes Jahr an Brustkrebs. In Deutschland sind es gar um die 70.000 Frauen jährlich.

Sie können durch Vorsorgeuntersuchungen den Brustkrebs leider nicht verhindern. Doch wird der Krebs frühzeitig erkannt, stehen die Chancen auf eine vollständige Heilung sehr gut. Die Medizin hat sich in diesem Bereich sehr stark entwickelt. Aber nicht jede Maßnahme ist für jede Patientin geeignet. Hier ist es wichtig, in enger Abstimmung mit den behandelnden Ärzten und der Patientin individuell eine geeignete Therapie auszuarbeiten.

Sie selbst können aktiv an einer Früherkennung mitarbeiten und so das Risiko einer Krebserkrankung minimieren. In erster Linie sprechen wir in diesem Zusammenhang vom Selbstabtasten der Brust. Tasten Sie Ihre Brust in regelmäßigen Abständen ab und achten Sie auf mögliche Veränderungen oder Knotenbildung. Informieren Sie sich über mögliche Risikofaktoren und versuchen Sie diese, wenn möglich, zu verringern. Nehmen Sie regelmäßig Termine zur Früherkennung von Brustkrebs wahr und nehmen Sie diese nicht auf die leichte Schulter.

Das Team vom The Aurora Ärztezentrum steht Ihnen bei Fragen gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Ab wann sollten Sie zur Brustkrebsvorsorge gehen?

Die Brustkrebsvorsorge ist dafür da, einen womöglich bösartigen Tumor möglichst frühzeitig zu erkennen. Denn je früher der Brustkrebs erkannt wird, desto besser stehen die Heilungschancen. Das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Aber auch, wenn es bereits zu Brustkrebs innerhalb der Familie gekommen ist (Mutter, Schwester, Tochter), verdoppelt sich das Risiko selbst an Brustkrebs zu erkranken. Sind also weibliche Mitglieder Ihrer Familie bereits an Brustkrebs erkrankt, so ist Ihr eigenes Krebsrisiko deutlich erhöht. Es wird geraten, ab dem 30. Lebensjahr regelmäßig Kontrolluntersuchungen bei Ihrem Gynäkologen durchführen zu lassen.

Ab welchem Alter eignet sich die Brustkrebsprävention?

Bereits ab dem 25. Lebensjahr sollten Sie Ihre Brust regelmäßig abtasten. Dies im Idealfall mindestens einmal im Monat. Bei Veränderungen des Gewebes sollte rasch ein Termin bei Ihrem Gynäkologen ausgemacht werden. Unsere gynäkologische Abteilung im The Aurora Ärztehaus ist bestens im Bereich der Brustkrebsvorsorge ausgestattet und unsere Ärzte sind gerne für Sie da. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten im Rahmen der gesetzlichen Brustkrebsvorsorge. Hier kommt es auf das Alter der jeweiligen Frauen an. Denn einige Untersuchungen eignen sich besser für jüngere Frauen, andere eher für ältere Patientinnen. So lassen sich folgende Altersstufen differenzieren:

Brustkrebsvorsorge 20 – 29 Jahre

In dieser Altersgruppe erkranken nur sehr wenige Frauen an Brustkrebs. Daher gibt es für Frauen zwischen 20 und 29 Jahren keine speziellen Untersuchungen zur Früherkennung von Brustkrebs. Eine Ausnahme stellen hier Frauen dar, bei welchen eine familiäre Vorbelastung vorliegt.

Brustkrebsvorsorge 30 – 39 Jahre

Sind Sie in der Altersgruppe zwischen 30 und 39 Jahren, so haben Sie den gesetzlichen Anspruch auf eine Tastuntersuchung der Brust bei Ihrem Frauenarzt. Diesen Anspruch haben Sie einmal jährlich. Sollte der Arzt eine Veränderung oder Auffälligkeit an der Brust ertasten, so folgen in der Regel eine Ultraschalluntersuchung der Brust, ggf. kann auch eine Mammografie angeordnet werden. Diese Untersuchungen sollten nur von einem Arzt mit entsprechender Qualifikation durchgeführt werden. Unsere gynäkologische Abteilung im The Aurora Ärztezentrum ist für diese Früherkennungsmaßnahmen bestens ausgestattet und unsere Ärzte ausgebildet.

Brustkrebsvorsorge 40 – 69 Jahre

Bei Frauen zwischen 40 und 49 Jahren ist es ähnlich. Auch ihnen steht eine jährliche Tastuntersuchung der Brust zu. Ebenfalls gilt, dass bei Auffälligkeiten oder Veränderungen an der Brust eine Ultraschalluntersuchung und auch eine Mammografie an die Tastuntersuchung anschließen können.  Frauen ab dem 45. Lebensjahr werden alle zwei Jahre von ihrer Krankenkasse angeschrieben und eingeladen, ein Mammografie-Screening machen zu lassen. Dieses Früherkennungsmammografie wird von den Krankenkassen übernommen.

Brustkrebsvorsorge ab 70 Jahren

Auch Frauen ab 70 Jahren haben einen jährlichen Anspruch auf die Tastuntersuchung der Brust. Ebenfalls sinnvoll für Frauen in diesem Alter ist, eine regelmäßige Mammografie, wenn die Patientin ein erhöhtes Krankheitsrisiko aufweist.

Brustkrebsvorsorge in Österreich – Wichtige Informationen

In Österreich erkranken jedes Jahr um die 5.000 Frauen an Brustkrebs. Dies ist eine sehr hohe Zahl. Jedoch liegt die Zahl der Erkrankungen in unseren Nachbarländern wie beispielsweise Deutschland noch um einiges höher. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter. Doch auch jüngere Patientinnen sind betroffen. Daher ist die Brustkrebsvorsorge und die damit einhergehende Früherkennung wichtiger denn je geworden.

Ziel der Brustkrebsvorsorge ist es, möglichst früh einen bösartigen Tumor in der Brust zu erkennen und auch rechtzeitig zu behandeln. Wird ein Mammakarzinom frühzeitig erkannt, steigert dies die Heilungschancen ungemein. Bei uns in Österreich übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für verschiedene Maßnahmen der Früherkennung. Dies sind beispielsweise Ultraschalluntersuchungen oder auch die Mammografie.

Bei der Frage, welche Maßnahme die Richtige ist, spielt das Alter der Frau eine entscheidende Rolle. Denn manche Untersuchungen eigenen sich besser für jüngere Frauen, andere sind für die Älteren die bessere Alternative. Bei uns im The Aurora werden Sie von unserer kompetenten und fachlich perfekt ausgebildeten gynäkologischen Abteilung bestens beraten. Gemeinsam mit unseren Gynäkologen können Sie die für Sie besten infrage kommenden Früherkennungsmaßnahmen besprechen und sich erklären lassen. Auch die Durchführung der entsprechenden Maßnahmen können Sie bei uns machen lassen.

Früherkennung von Brustkrebs

Egal um welche Krebsart es sich handelt, entscheidend ist immer die frühe Erkennung des Tumors. Daher ist es so immens wichtig, dass Frauen regelmäßig, mindestens einmal im Monat, ihre Brust selbst abtasten und nach möglichen Veränderungen untersuchen. Das häufig erste Symptom, welches auftritt, ist eine zu tastende Veränderung der Brust. Der Gynäkologe spricht hier von einem sogenannten Knoten. Natürlich bedeutet aber eine Tastveränderung der Brust nicht automatisch Krebs. Sollten Sie eine Veränderung beim Abtasten wahrnehmen, so ist es jedoch in jedem Fall verdächtig und gehört von einem Facharzt abgeklärt. Es gibt aber noch weitere Veränderungen, welche Anzeichen für Brustkrebs sein können:

Tritt beispielsweise Flüssigkeit aus einer Ihrer Brustwarzen aus, so ist dies ebenfalls abklärungsbedürftig. Hat sich eine Ihrer Brüste in Form oder Größe verändert? Auch hier sollten genauere Untersuchungen vorgenommen werden. Dies ist ebenso der Fall, wenn es zu Vorwölbungen oder Einziehungen der Haut kommen sollte.

Je früher ein bösartiger Tumor erkannt wird, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen. Daher ist es von immenser Wichtigkeit, die Vorsorgeuntersuchungen beim Arzt regelmäßig wahrzunehmen und auch selbst die Tastuntersuchung einmal im Monat an sich vorzunehmen. Nur so kann ein Mammakarzinom frühzeitig erkannt und behandelt werden.

Bei Frauen, bei denen bereits die Großmutter, Schwester, Mutter und/oder Tante an Brustkrebs erkrankt sind, gehören zur Risikogruppe. Hier empfiehlt sich eine sehr engmaschige Brustkrebsvorsorge. Ebenfalls ein höheres Risiko an Brustkrebs zu erkranken haben Frauen, welche sich bereits in der Vergangenheit aufgrund einer anderen Krebserkrankung einer Strahlentherapie unterziehen mussten. Aber auch, wenn bereits bei früheren Untersuchungen gutartige Veränderungen des Gewebes erkannt wurden, ist es hier ratsam, die Brustkrebsvorsorge möglichst engmaschig durchzuführen.

Wie im Einzelfall bei solchen Risikogruppen eine intensivere Brustkrebsvorsorge aussehen kann, kommt immer sehr auf die Patientin an und ist individuell zu erörtern. Gerne stehen Ihnen hier unsere Fachärzte aus der gynäkologischen Abteilung im The Aurora zur Verfügung.

Welchen Ansprechpartner sollten Sie zur Brustkrebsprävention auswählen?

Natürlich sollte der erste Ansprechpartner in Bezug auf die Brustkrebsprävention Ihr Gynäkologe bzw. Ihre Gynäkologin sein. Unsere sehr gut aufgestellte Fachabteilung für Gynäkologie beherbergt hervorragend geschultes Fachpersonal, welches Ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht und Ihnen alle Fragen gerne und ausführlich beantworten wird. Bei uns im The Aurora sind Sie in den besten Händen.

Welcher Brustkrebs ist am gefährlichsten?

Pauschal lässt sich die Gefährlichkeit der einzelnen Krebsarten nicht eindeutig bestimmen. Es kommt nicht so sehr auf die Art des Krebs an, sondern vielmehr auf die Größe des Tumors und wie weit fortgeschritten die Erkrankung bereits ist. Je weiter der Krebs sich ausgedehnt hat, umso gefährlicher wird er. Es wird zwischen zwei verschiedenen Krebsarten unterschieden. Den duktalen und den lobulären Tumoren.

Beim duktalen Tumor sind die Milchgänge der Brust betroffen. Beim lobulären Tumor dagegen sind die Drüsenläppchen der Brust befallen. Befindet sich die Patientin in der Frühform der Krebserkrankung, so spricht man von sogenannten In-situ-Karzinomen. Diese sind lokal sehr begrenzt und haben noch keine Metastasen in anderen Bereichen des Körpers gebildet. In dieser frühen Phase der Krebserkennung stehen die Heilungschancen mithilfe einer Operation und Strahlentherapie noch sehr gut.

Anders sieht es hingegen bei den invasiven Tumoren aus. Hier ist die Erkrankung schon weit mehr vorangeschritten. Invasive Tumore wachsen in angrenzendes Gewebe und können auch Metastasen, beispielsweise in den Lymphknoten oder inneren Organen bilden. Hier reichen Bestrahlung und eine Operation alleine meist nicht mehr aus. Es müssen in der Regel sowohl Chemo,- Hormon,- oder auch Immuntherapien eingeleitet werden.

Was sind Anzeichen von Brustkrebs?

Es gibt einige typische Anzeichen, welche auf eine Brustkrebserkrankung hinweisen können. Hierzu zählen beispielsweise:

  • Verhärtungen des Brustgewebes
  • Ertastbare Knoten in einer oder beiden Brüsten
  • Veränderte Form einer Brust, beispielsweise ist eine Brust plötzlich größer als die andere
  • Die Haut auf den Brüsten ist gerötet oder schuppt sich
  • Die Brustwarzen ziehen sich nach innen ein
  • Die Haut auf den Brüsten wölbt sich nach vorne oder zieht sich ebenfalls ein.

Sollten Sie eine oder gar mehrere dieser Anzeichen bei sich selbst feststellen, so sollten Sie dringend einen Termin beim Gynäkologen vereinbaren, um der Sache auf den Grund zu gehen und abklären zu lassen, ob hier ein gutartiger oder bösartiger Tumor vorliegt. In diesen Fällen ist Eile geboten und Sie sollten keine Zeit verlieren.

Sie können bei uns im The Aurora Ärztezentrum schnell und unkompliziert einen Termin in unserer gynäkologischen Fachabteilung vereinbaren. Unsere Fachärzte der Gynäkologie stehen Ihnen selbstverständlich gerne zur Seite und nehmen die nötigen Untersuchungen vor. Da wir sämtliche Bereiche der Medizin unter einem Dach in unserem Ärztehaus vereinen, hat das für Sie den Vorteil, dass es zu keinen langen Wartezeiten kommt. Zudem ersparen Sie sich lange und lästige Wege durch die ganze Stadt.

Ablauf einer Brustkrebsvorsorge

Die Tastuntersuchung

Bei der sogenannten Tastuntersuchung beim Arzt geht dieser nicht viel anders vor, als Sie es bei Ihrer Selbstuntersuchung zu Hause tun. Er wird sich zuerst einmal Ihre Brüste ansehen und untersuchen, ob diese von der Größe ungefähr gleich sind. Es ist ganz normal, dass eine Brust ein wenig größer ist als die andere. Dies ist kein Grund zur Besorgnis.

Unterscheiden sich die Brüste aber plötzlich extrem in der Größe oder liegt eine Asymmetrie vor, so wird der Arzt weitere Untersuchungen vornehmen. Sodann wird er die Brust abtasten und auf etwaige Gewebeveränderungen oder Verhärtungen untersuchen. Hierfür tastet er sich von der Brust bis unter die Achseln und untersucht auch hier das Gewebe. Er wird Sie beide Arme nach oben strecken lassen, um zu sehen, ob die Brüste auf natürliche Weise mit nach oben wandern, oder ob Verhärtungen vorliegen, welche dies verhindern.

Die Mammographie

Die Mammographie ist ein bildgebendes Verfahren. Die Brust wird hierzu in zwei bis drei Ebenen mittels Strahlung durchleuchtet. So lassen sich bereits kleinste Veränderungen des Gewebes erkennen, welche durch das alleinige Tasten unerkannt geblieben wären. Für viele Frauen ist die Mammographie unangenehm und auch ein wenig schmerzhaft, da die Brust hierbei „gequetscht“ wird. Eine Mammographie muss in einem radiologischen Institut durchgeführt werden. Diese Untersuchung ist im The Aurora Ärztezentrum nicht möglich.

Die Ultraschalluntersuchung

Haben die Tastuntersuchung und die Mammographie keine eindeutigen Befunde ergeben, so greifen viele Fachärzte auf die Untersuchung mittels Ultraschall zurück. Gerade bei jungen Frauen mit sehr dichtem Bindegewebe sind Veränderungen beim Röntgen nur sehr schwer bis gar nicht zu erkennen. Hier ist zu beachten, dass die Ultraschalluntersuchung in der Regel nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird und viele Ärzte diese deshalb als sogenannte IGeL-Leistung anbieten.

Anders jedoch ist der Fall gelagert, wenn Sie aufgrund erheblicher erblich bedingter Vorbelastung zur Risikogruppe gehören. In diesen Fällen wird die gesetzliche Krankenkasse die Kosten übernehmen. Das Gleiche gilt, wenn vorherige Untersuchungen unklare Befunde geliefert haben. In diesem Fall ist eine Ultraschalluntersuchung dringend notwendig, um abzuklären, ob eine Krebserkrankung vorliegt oder nicht.

Risiken von nicht erkanntem Brustkrebs

Wenn Sie regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen und auch die Selbstuntersuchung mindestens einmal im Monat durchführen, dann ist die Wahrscheinlichkeit einen Brustkrebs nicht zu erkennen verschwindend gering. Wird der Krebs jedoch nicht erkannt, da keine Untersuchungen gemacht werden, so wird sich der Krebs weiter ausbreiten, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Metastasen bilden und andere Organe befallen. Die Folge hiervon bei Nichtbehandlung ist unweigerlich der Tod.

Mögliche Komplikationen

Wenn wir von Komplikationen bei der Behandlung von Brustkrebs sprechen, so ist hier in der Regel im Zusammenhang mit einer Operation die Rede. Wie nach jeder anderen Operation auch, kann sich die Wundhöhle infizieren. Es kann zu unschöner Narbenbildung kommen. Auch Infektionen sind möglich. Ein erhöhtes Risiko hierfür haben vor allem Raucherinnen und Frauen, welche an Diabetes leiden.

Welche Ursachen kann Brustkrebs haben?

Beim Brustkrebs verhält es sich nicht anders als bei anderen Krebsarten. Die Ursachen hierfür sind meist unbekannt. Es lässt sich unmöglich vorhersagen, ob eine Frau in ihrem Leben an Brustkrebs erkranken wird oder nicht. Doch es gibt natürlich einige Risikofaktoren, welche die Entstehung von Brustkrebs begünstigen.

  • Vererbung, es liegen also bereits Vorerkrankungen mit Brustkrebs in der Familie vor,
  • Übermäßiger Alkoholkonsum,
  • Übergewicht,
  • Rauchen,
  • Diabetes Typ II,
  • Zu wenig Bewegung, also geringe bis keine körperliche Aktivität.

Welche Heilungschancen gibt es für Brustkrebs?

War früher die Diagnose Brustkrebs ein sicheres Todesurteil, so ist die Medizin mittlerweile so weit fortgeschritten, dass Brustkrebs immer bessere Heilungschancen hat. Hierfür notwendig sind die frühzeitige Erkennung des Tumors und eine rechtzeitige und zielgerichtete Behandlung. Daher sind die Untersuchungen im Rahmen der Brustkrebsvorsorge auch so immens wichtig. Halten Sie sich daher unbedingt, an die vorgegebenen Zeiträume, in welchen die Vorsorgeuntersuchungen stattfinden sollen und achten Sie auf eine regelmäßige Selbstuntersuchung.

Kosten einer Brustkrebsvorsorge-Untersuchung

Sind Sie bei uns in Behandlung, so reichen wir auf Wunsch Ihre Honorarnote bei der zuständigen Gebietskrankenkasse ein. Diese erstattet bis zu 80% des Kassentarifs. Gerne beraten wir Sie vollumfänglich, ab welchem Alter, welche Untersuchungen zur Brustkrebsfrüherkennung für Sie infrage kommen.

Anders liegt der Fall, wenn es um eine Ultraschalluntersuchung der Brust geht. Diese wird in der Regel nicht von den gesetzlichen Kassen übernommen und deshalb von vielen Ärzten als sogenannte IgeL-Leistung angeboten. Gehören Sie allerdings zu einer Risikogruppe, da bei Ihnen eine erhebliche erbliche Vorbelastung vorhanden ist, oder ergaben vorherige Untersuchungen keine eindeutigen Befunde, so übernimmt die Kasse auf Antrag des Arztes in diesen speziellen Fällen auch die Kosten für eine Ultraschalluntersuchung der Brust.

Häufig gestellte Fragen zur Brustkrebsvorsorge

Kann ich für eine Brustkrebsvoruntersuchung online einen Termin vereinbaren?

Natürlich können Sie jederzeit bei uns im The Aurora Ärztezentrum online einen Termin zur Brustkrebsvorsorge vereinbaren. Bitte beachten Sie, dass wir keine Mammographie Untersuchungen durchführen. Klicken Sie dafür ganz einfach auf den Button „online Termin vereinbaren“ und suchen Sie sich einen für Sie passenden Termin aus. Unsere Fachärzte aus unserer gynäkologischen Abteilung sind gerne für Sie da und beraten Sie kompetent.

Was muss ich für die Brustkrebsvorsorge mitbringen?

Für die Brustkrebsvorsorge selbst sind keine bestimmten Unterlagen nötig. Haben Sie jedoch für den Arzt relevante Unterlagen über Vorerkrankungen bei sich selbst oder innerhalb der Familie, so ist es sicherlich nicht verkehrt, diese zum Termin mitzubringen.

Wie lange dauert eine Brustkrebsvorsorge?

Das lässt sich pauschal nicht beantworten. Denn es kommt hier immer auf die Art der jeweiligen Untersuchung an. Haben Sie einen Termin zur jährlichen Tastvorsorgeuntersuchung, so dauert dies in der Regel nicht länger als 10 bis 15 Minuten. Auch eine Ultraschalluntersuchung der Brust dauert nicht wesentlich länger. Sollte bei Ihnen eine Mammografie durchgeführt werden, so nehmen Sie sich bitte ca. 1 Stunde Zeit für die Untersuchung und das anschließende Anamnesegespräch mit dem Arzt.

Kann ich eine Mammographie auch im The Aurora Ärztezentrum durchführen lassen?

Nein. Die Möglichkeit eines Mammographie-Screenings ist bei uns leider nicht möglich. Bitte kontaktieren Sie ein radiologisches Institut Ihrer Wahl und vereinbaren Sie dort einen Termin.

Wann bekomme ich die Ergebnisse?

Auch hier kommt es natürlich auf die jeweiligen Untersuchungen an. Jedoch ist es in der Regel so, dass die Ergebnisse gleich im Anschluss der Untersuchungen vorliegen. Wenn Sie bei Ihrem Frauenarzt eine Tastuntersuchung vornehmen lassen, so kann er Ihnen sofort sagen, ob er Auffälligkeiten festgestellt hat. Das Gleiche gilt für die Ultraschalluntersuchung der Brust und auch bei der Mammographie.

 

Sollte es jedoch zu Auffälligkeiten bei den aufgezählten Untersuchungen gekommen sein, so sind selbstverständlich weitere Tests und Behandlungen nötig, um den Verdacht entweder bestätigen oder ausschließen zu können. Hierfür wird Ihnen beispielsweise Blut abgenommen, um mögliche Krebsmarker nachweisen zu können. Diese Ergebnisse erhalten Sie jedoch innerhalb weniger Tage.

Was genau macht der Arzt bei einer Brustkrebsvorsorge?

Es kommt immer darauf an, welche Art der Brustkrebsvorsorge bei Ihnen vorgenommen wird. Bei einer routinemäßigen Tastuntersuchung wird der Arzt Ihre Brust abtasten. Ähnlich, wie Sie es selbst bei sich einmal im Monat tun sollten.

Er wird sich Ihre Brust ansehen und kontrollieren, ob sich das Gewebe verändert hat, es zu Hautveränderungen gekommen ist und ob Ihre Brüste etwaige Vorwölbungen oder Einziehungen aufweisen. Der Gynäkologe wird sich ansehen, ob eine Brust plötzlich größer erscheint als die andere und ob Flüssigkeit aus Ihren Brustwarzen austritt. Ebenfalls wird der Arzt kontrollieren, ob nicht verschiebbaren Verhärtungen oder Knoten in der Brust vorliegen.

Die Ultraschalluntersuchung ist besonders bei jüngeren Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe sinnvoll. Denn aufgrund des dichten Gewebes ist eine Mammographie meist ungenau. Es gibt Studien, welche bestätigen, dass bei einer Ultraschalluntersuchung bei Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe bösartige Veränderungen nachgewiesen werden konnten, welche bei der Tastuntersuchung übersehen und bei der Mammographie nicht erkannt wurden.

Hierzu müssen Sie jedoch wissen, dass die Ultraschalluntersuchung nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen wird, wenn Sie diese aus keinem gewichtigen Grund wünschen.

Gehören Sie allerdings zu den Risikopatientinnen aufgrund erheblicher erblicher Vorbelastung oder haben vorhergehende Untersuchungen keine eindeutigen Befunde ergeben, so übernimmt die gesetzliche Krankenkasse auf Antrag des Arztes die Ultraschalluntersuchung, da diese in den vorgenannten Fällen dringend medizinisch notwendig ist.

Bei einer Mammographie wird die Brust quasi geröntgt. Mithilfe eines speziellen Röntgengerätes wird die Brust in zwei bis drei Ebenen durchleuchtet. Dadurch können schon sehr kleine Veränderungen sichtbar gemacht werden, welche durch das bloße Tasten nicht zu erfühlen sind.

Kann Brustkrebs in der Schwangerschaft zum Problem werden?

Leider ist es tatsächlich so, dass Brustkrebs gehäuft während einer Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt auftritt.

Früher war man der Annahme, dass bei der Diagnose Brustkrebs ein Schwangerschaftsabbruch der einzig richtige Weg sei. Dies deshalb, weil man davon ausging, dass die Schwangerschaft das Wachstum des Tumors ungünstig beeinflussen könnte. Dies hat sich jedoch nicht bestätigt.

Grundsätzlich sind sämtliche Therapiemaßnahmen, die bei nicht schwangeren Brustkrebspatientinnen infrage kommen, auch für Schwangere zu empfehlen. Eine Operation zur Entfernung des bösartigen Gewebes ist während der gesamten Dauer der Schwangerschaft möglich.

Auch die Behandlung durch eine Chemotherapie kann bei Schwangeren durchgeführt werden. Allerdings kommen hier nicht alle Medikamente infrage, welche auch bei nicht schwangeren Frauen zum Einsatz kommen.

Allerdings sollte die Chemotherapie frühestens nach der 13. Schwangerschaftswoche begonnen werden und in jedem Fall mindestens 3 Wochen vor dem errechneten Geburtstermin wieder beendet werden. Andernfalls wäre die Sicherheit des ungeborenen Babys nicht mehr zu 100 % zu gewährleisten.

Sollten weitere Therapiemaßnahmen notwendig werden, wie eine Bestrahlung, so muss hier bis zu mindestens vier Wochen nach der Entbindung gewartet werden. Stillen können Sie Ihr Baby in jedem Fall, wenn Sie eine Frist von vier Wochen nach der letzten Therapie einhalten.

Können Risiken auftreten bei ausbleibender Vorsorge?

Wenn Sie nicht regelmäßig bei sich selbst Tastuntersuchungen durchführen und auch auf die Brustkrebsvorsorge beim Frauenarzt bzw. bei der Frauenärztin verzichten, so kann es durchaus sein, dass Sie an einem Mammakarzinom erkranken und dieses erst sehr spät erkannt wird.

Um Brustkrebs heilen zu können, ist es von großer Wichtigkeit, diesen frühzeitig zu erkennen und auch zu behandeln. Dafür sind regelmäßige Selbstuntersuchungen der Brust sowie die jährliche Untersuchung beim Gynäkologen von immenser Bedeutung.

Denn je früher ein bösartiger Tumor erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Achten Sie also daher auf eine regelmäßige Vorsorge und nehmen Sie diese nicht auf die leichte Schulter.

Wie kann ich meine Brust selbst kontrollieren?

Wenn Sie Ihre Brust selbst abtasten, dann stellen Sie sich hierfür am besten vor einen Spiegel. Wichtig ist, dass Sie die Untersuchung in aller Ruhe durchführen und nicht hektisch zwischen zwei Terminen. Ebenfalls wichtig ist, dass Sie entspannt sind.

Die meisten Frauen haben unterschiedlich große Brüste. Das ist nichts ungewöhnliches und völlig normal. Also kein Grund, um sich zu ängstigen. Achten Sie darauf, ob – abgesehen von der unterschiedlichen Größe der Brüste – andere auffällige Unterschiede zwischen der linken und rechten Brust vorliegen.

Liegt eine Vorwölbung oder eine Einziehung der Haut vor? Auch Hautveränderungen können ein Warnsignal sein. Sollten Sie etwas in der Art bei sich entdecken, ist es ratsam Ihre Gynäkologin bzw. Ihren Gynäkologen aufzusuchen. Wenn Sie nun vor dem Spiegel stehen, strecken Sie beide Arme nach oben aus. Ist alles in Ordnung, sollten die Brüste mit nach oben wandern. Verzieht sich die Brust an der ein oder anderen Stelle? Wenn das der Fall ist, ist ebenfalls ein Termin zur Kontrolle beim Arzt nötig.

Tasten Sie Ihre Brust systematisch ab. Bekommen Sie ein Gefühl dafür, wie sich Ihre Brust unter Ihren Fingern anfühlt und arbeiten Sie sich bis unter die Achselhöhlen vor. Auch die Achselhöhlen selbst sollten Sie beim Abtasten nicht vergessen. Der Bereich um die Brustwarze ist härter als die restliche Brust.

Das ist völlig normal und kein Alarmsignal. Wenn Sie mit der Tastuntersuchung fertig sind, drücken Sie bei beiden Brüsten jeweils die Brustwarzen zusammen. Tritt unter Druck Flüssigkeit aus, so sollten Sie schnellstmöglich einen Termin bei Ihrer Frauenärztin bzw. Ihrem Frauenarzt vereinbaren.

Welchen Einfluss hat der Lebensstil auf die Entstehung von Brustkrebs?

Der Lebensstil hat einen ungeheuer großen Einfluss auf die Entstehung von Brustkrebs. Es gibt einige Maßnahmen, durch welche sich das Krebsrisiko minimieren lässt:

  • Bewegen Sie sich regelmäßig. Dies kann eine bestimmte Sportart sein, welche Ihnen gefällt und liegt. Sie können aber auch Nordic Walking ausprobieren oder lange Spaziergänge unternehmen. Hauptsache Sie bleiben in Bewegung. Denn bei körperlicher Aktivität sinkt der Östrogenspiegel im Gewebe und Blut und vermindert so bei Frauen, das Risiko an Krebs zu erkranken. Auch wenn Sie bereits eine Tumorerkrankung hinter sich haben, ist Sport ein probates Mittel, um einen Rückfall zu verhindern und so dauerhaft geheilt zu werden.
  • Verringern Sie den Konsum von Alkohol. Denn wenn Sie übermäßig viel Alkohol trinken, steigert dies das Risiko an Brustkrebs zu erkranken um beinahe 40 Prozent.
  • Vermeiden Sie Übergewicht. Bei der Brustkrebsvorsorge zählt die Erhaltung des normalen Körpergewichts zu den wichtigsten Indikatoren. Denn wenn Sie einen hohen Körperfettanteil haben, bilden Sie auch mehr Sexualhormone. Durch diese wird wiederrum die Zellteilung angeregt und das Risiko für bösartige Zellentartungen steigt an.