Hyaluronsäure – Knorpeltherapie bei Arthrose und Gelenkentzündung

ORTHOPÄDIE UND ORTHOPÄDISCHE CHIRURGIE

Das Ziel in der konservativen Arthrosetherapie ist es die Schmerzen und Entzündung im betroffenen Gelenk zu reduzieren. Hyaluronsäure spielt im Körper eine wichtige Rolle in der Regulation einer gleitfähigen Gelenkflüssigkeit. Die Hyaluronsäure-Konzentration in den Gelenken nimmt jedoch durch die Arthrose deutlich ab.

In der konservativen Arthrosetherapie ist daher die Therapie mit Hyaluronsäure ein wichtiger Baustein. Studien legen nahe, dass die Infiltration mit (hochmolekularer) Hyaluronsäure die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion anregt und zusätzlich eine „Knorpel-schützende“ Wirkung eintritt. Die Infiltrationstherapie mit Hyaluronsäure kann außerdem der Entzündungsreaktion entgegenwirken.

Wann ist eine Therapie mit Hyaluronsäure sinnvoll?

Die Infiltration mit Hyaluronsäure ist bei leichter bis mittelgradiger Gelenkabnützung sinnvoll. Hyaluronsäure wird am häufigsten bei Kniearthrose angewendet; es können jedoch alle Gelenke behandelt werden.

Wie funktioniert die Therapie mit Hyaluronsäure?

Hochmolekulare Hyaluronsäure ist als Fertigspritze verfügbar und wird unter sterilen Bedingungen in das betroffene Gelenk gespritzt. In der Regel sind 3-5 Anwendung notwendig, um den maximalen Therapieerfolg zu erzielen.

Eine Behandlung kostet 70 (300 für 5 Behandlungen).