• TERMIN BUCHEN
  • The Aurora News

    Morbus Parkinson: Die Parkinson-Krankheit

    21 Mrz 2024 3 min read
    Morbus Parkinson

    Zitternde Hände, steife Muskeln, nicht-aufrechte Körperhaltung und langsame Bewegungen. Ein möglicher Auslöser: Parkinson. Häufig erst in hohem Alter vorkommend, kann diese Krankheit zu vielen Bewegungsstörungen führen und den Alltag eines Menschen enorm einschränken.

    Was ist Parkinson?

    Die Krankheit Parkinson, auch genannt „Morbus Parkinson“ oder „Parkinson-Syndrom“, ist eine Erkrankung des Nervensystems. Neben Schlaganfällen und Alzheimer-Demenz ist Parkinson am häufigsten unter den Krankheiten des Nervensystems vertreten. Bei Parkinson erleiden Patienten verschiedene Bewegungsstörungen, welche dadurch ausgelöst werden, dass gewisse Nervenzellen im Gehirn einem Untergang erleiden. Infolgedessen haben Patienten eine Mangelerscheinung bei ausgewählten Botenstoffen, verstärkt beim Botenstoff Dopamin.

    Parkinson: erste Anzeichen

    Bei der Parkinsonkrankheit gibt es unterschiedliche Indikatoren dafür, dass erste Anzeichen vorliegen. Etwaige Anzeichen für Parkinson (sogenannte Parkinson-Frühsymptome) sind unter anderem:

    • Muskelschmerzen, die sich denen von Rheumaschmerzen ähneln;
    • Sinkendes Mitschwingen der Arme beim Gehen/Laufen (bis hin zu fehlendem Mitschwingen der Arme);
    • Langsamere Alltagsbewegungen (beispielsweise beim Putzen, Anziehen oder Essen);
    • Aufkommende Steifheit der Gliedmaßen;
    • Ansteigende Ängstlichkeit;
    • Gestörter Geschmacks- und Geruchssinn;
    • Generelle Leistungsminderung;
    • Verlangsamte Fähigkeit zu sprechen und eine heiser wirkende Stimme mit niedrigerer Gesprächslautstärke;
    • Kreislaufschwäche.

    Grundsätzlich fallen Betroffenen Menschen mit Parkinson viele Dinge im Alltag schwer. Dabei ist die Liste etwaiger Parkinson-Frühsymptome noch länger und auch andere Symptome können auf erste Anzeichen von Parkinson hinweisen. Natürlich deutet das Vorhandensein solcher Symptome nicht zwangsläufig auf die Parkinson-Krankheit hin.

    Parkinson-Symptome

    Viele der zuvor genannten Parkinson-Frühsymptome steigern sich im Verlauf der Krankheit. Am häufigsten jedoch sind Parkinson-Symptome in Form Ruhezittern (Tremor), Bewegungsarmut (Akinese), Störungen in der Sicherheit beim Gehen und der Haltung (posturale Instabilität), aber auch generell Muskelsteife (Rigor).

    Grundsätzlich nehmen die Parkinson-Symptome bzw. -Beschwerden häufig über einen sehr langsamen Zeitraum zu.

    Parkinson-Symptome: Tremor

    Durch den Tremor haben Parkinson-Erkrankte zitternde Hände, Finger oder Arme (wobei diese eigentlich nach Bewusstsein der Person ruhig sein sollten). Erst infolge von gezielten Bewegungen hören die Beschwerden in der Regel auf. Liegen Gefühle von Anspannung oder psychischer Belastung vor, sind diese Parkinson-Symptome häufig noch stärker als normal.

    Parkinson-Symptome: Akinese

    Die Akinese ist generell das typischste Parkinson-Symptom. Infolge einer Akinese erleben Parkinson-Erkrankte, dass Bewegungen im Gesicht, Rumpf und den Extremitäten willkürlich werden und haben Beeinträchtigungen in ihren Bewegungen. Darüber hinaus ist infolgedessen auch das Sprechen beeinträchtigt und Bewegungen erfolgen verlangsamt. Bei Letzterem wird von einer sogenannten Bradykinese gesprochen. Die Beschwerden äußern sich in Bezug auf die Körperhaltung, Feinmotorik, den Gang, Mimik und auch Sprache.

    Parkinson-Symptome: Posturale Instabilität

    Durch die posturale Instabilität sind die Reflexe gestört, die im Normalfall den Körper während der Bewegung stabilisieren. Parkinson-Erkrankte können dadurch unerwartete Bewegungen nur noch mit Problemen ausgleichen.

    Parkinson-Symptome: Rigor

    Infolge des Rigors ist der Muskeltonus in den Extremitäten bei den Betroffenen erhöht. Dadurch ist die passive Bewegung von Armen und Beinen deutlich erschwert und ein Gefühl von Steifheit und schmerzhaften Verspannungen tut sich auf. Der erhöhte Tonus in den Muskeln muss bei sämtlichem Versuch, sich zu bewegen, bewältigt werden und die Betroffenen fühlen sich dabei schwach.

    Demenz bei Parkinson

    Auch bekannt als ‚Parkinson-Demenz‘ (PDD), kann es bei 40 % der betroffenen Erkrankten dazu kommen, dass diese im Rahmen von Morbus Parkinson eine Art von Demenz erleiden. Diese äußert sich nicht primär in Form von Gedächtnisproblemen, sondern schränkt zu größten Teilen die kognitiven Fähigkeiten ein. Jedoch ist der Verlauf einer Parkinson-Demenz, genau wie das allgemeine Krankheitsbild selbst, äußerst individuell und kann sich von Patient zu Patient anders entwickeln und äußern.

    Parkinson Lebenserwartung

    Wird die Krankheit früh genug erkannt und behandelt, dann liegt die Lebenserwartung bei Parkinson auf gleichem Niveau wie bei Nicht-Erkrankten.

    Äußern sich Symptome einer Parkinson-Demenz, so kann dies laut Parkinson-Forscherin und Privatdozentin Dr. Kathrin Brockmann von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) häufig dazu führen, dass die betroffenen Erkrankten innerhalb der nächsten fünf Jahre versterben. Jedoch liegt hierbei eine Betonung auf das Wort „können“, da jeder Krankheitsverlauf in der Regel individuell ist.

    Parkinson-Selbsttest — Was hat es damit auf sich?

    Ein im Internet kursierender Begriff ist ein sogenannter Parkinson-Selbsttest. Ein solcher Parkinson-Selbsttest im Internet wird auf einigen Seiten angeboten, um zu testen, ob Parkinson vorliegt. Auf anderen Seiten, um zu testen, ob die Medikamente gegen Parkinson wirken. Hierbei ist jedoch grundsätzlich immer darauf hinzuweisen, dass Selbsttests nicht gleichwertig zu einer ärztlichen Diagnose sind und eine solche nicht ersetzen können.

    Folgender Arzt bietet Pumpentherapien bei Parkinsonerkrankung im Aurora-Ärztezentrum an:

     

    Genutzte Quellen für den Text „Morbus Parkinson: Die Parkinson-Krankheit“:

    Müde im Frühling: Frühjahrsmüdigkeit

    Kurz nach Beginn des Frühlings wird in der Regel die Zeit wird umgestellt. Das heißt: die Tage werden länger, das Wetter besser und die Pflanzen blühen. Außerdem kommen lauter Frühlingsgefühle auf und wir sind besser gelaunt als im Winter. Also beste Voraussetzungen für gute Laune. Doch trotz all dieser Faktoren kann es sein, dass wir uns müde fühlen, ausgelaugt sind und Kopfschmerzen bekommen oder sogar Schwindel erleben. Liegt solch ein Zustand vor, so wird von der sogenannten Frühjahrs…

    Bluthochdruck: Die schleichende Gefahr

    Er kommt in der Regel unbemerkt, kann chronisch werden und auf einmal zu schlimmen Beschwerden führen: Die Rede ist dabei vom Bluthochdruck. Denn langfristig wirkt sich Bluthochdruck schädlich auf Gehirn, Herz und Nieren aus und ist ein sehr großer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. So kann eine früh erkannte Behandlung von Bluthochdruck das Auftreten von Schlaganfällen und Herzinfarkten häufig vermeiden. Grundsätzlich wird von Bluthochdruck (auch bekannt als ‚Hypertonie‘) gesprochen…

    Morbus Parkinson: Die Parkinson-Krankheit

    Zitternde Hände, steife Muskeln, nicht-aufrechte Körperhaltung und langsame Bewegungen. Ein möglicher Auslöser: Parkinson. Häufig erst in hohem Alter vorkommend, kann diese Krankheit zu vielen Bewegungsstörungen führen und den Alltag eines Menschen enorm einschränken. Was ist Parkinson? Die Krankheit Parkinson, auch genannt „Morbus Parkinson“ oder „Parkinson-Syndrom“, ist eine Erkrankung des Nervensystems. Neben Schlaganfällen und Alzheimer-Demenz ist Parkinson am häufigsten unter den Krankheite…

    Brustkrebs erkennen

    Brustkrebs erkennen

    Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Arten von Krebserkrankungen, die jährlich erfasst werden. Eine der am häufigsten erkannten Krebserkrankungen bei Frauen ist dabei der Brustkrebs. Jährlich werden etwa 5.000 Brustkrebs-Erkrankungen bei Frauen in Österreich festgestellt und sogar 70.000 in Deutschland. Etwa 87 % der, an Brustkrebs erkrankten, Frauen leben heutzutage noch nach fünf Jahren. Somit sind die Überlebenschancen bei Brustkrebs heutzutage recht hoch. Dennoch ist es wichtig, Anzei…

    Sind die Füße anders geformt, so kann eine Fußfehlstellung vorliegen

    Fußfehlstellungen: Über Plattfuß, Senkfuß und Knickfuß

    Unsere Füße tragen uns durch unser Leben und bieten uns einen standfesten Halt auf dem Boden. Dabei arbeiten unterschiedliche Muskeln, Bänder, Gelenke und Knochen im Verbund zusammen, sodass die Füße auch bei unterschiedlicher Last und Untergrund erfolgreich arbeiten können. Jedoch können sich unsere Füße mit der Zeit verformen (infolge von Belastungen oder Verletzungen) und zu Fußfehlstellungen und somit möglichen Beschwerden führen. Was ist eine Fußfehlstellung? Bei einer Fußfehlstellung hande…

    Person fasst sich ans schmerzenden Bein. Ein möglicher Hinweis auf das Restless-Legs-Syndrom.

    Schmerzen bei Bewegungsstopp – Das Restless-Legs-Syndrom

    Ein altes Sprichwort besagt: „Wer rastet, der rostet!“. Aber was, wenn aus diesem Rat ein Zwang wird? Ein solcher Fall liegt beim sogenannten Restless-Legs-Syndrom vor. Denn bei dieser Erkrankung empfinden Erkrankte einen schmerzhaften Bewegungsdrang in den Beinen welcher nur aufhört, wenn diese sich zu bewegen beginnen. Was ist das Restless-Legs-Syndrom? Abgekürzt als „RLS“ wird das Restless-Legs-Syndrom auch als das Syndrom der „unruhigen Beine“ bezeichnet. Mit einer Prävalenz von etwa 3 % bis…

    Brustkrebs erkennen

    Brustkrebs erkennen

    Heutzutage gibt es viele unterschiedliche Arten von Krebserkrankungen, die jährlich erfasst werden. Eine der am häufigsten erkannten Krebserkrankungen bei Frauen ist dabei der Brustkrebs. Jährlich werden etwa 5.000 Brustkrebs-Erkrankungen bei Frauen in Österreich festgestellt und sogar 70.000 in Deutschland. Etwa 87 % der, an Brustkrebs erkrankten, Frauen leben heutzutage noch nach fünf Jahren. Somit sind die Überlebenschancen bei Brustkrebs heutzutage recht hoch. Dennoch ist es wichtig, Anzei…

    Sind die Füße anders geformt, so kann eine Fußfehlstellung vorliegen

    Fußfehlstellungen: Über Plattfuß, Senkfuß und Knickfuß

    Unsere Füße tragen uns durch unser Leben und bieten uns einen standfesten Halt auf dem Boden. Dabei arbeiten unterschiedliche Muskeln, Bänder, Gelenke und Knochen im Verbund zusammen, sodass die Füße auch bei unterschiedlicher Last und Untergrund erfolgreich arbeiten können. Jedoch können sich unsere Füße mit der Zeit verformen (infolge von Belastungen oder Verletzungen) und zu Fußfehlstellungen und somit möglichen Beschwerden führen. Was ist eine Fußfehlstellung? Bei einer Fußfehlstellung hande…

    Person fasst sich ans schmerzenden Bein. Ein möglicher Hinweis auf das Restless-Legs-Syndrom.

    Schmerzen bei Bewegungsstopp – Das Restless-Legs-Syndrom

    Ein altes Sprichwort besagt: „Wer rastet, der rostet!“. Aber was, wenn aus diesem Rat ein Zwang wird? Ein solcher Fall liegt beim sogenannten Restless-Legs-Syndrom vor. Denn bei dieser Erkrankung empfinden Erkrankte einen schmerzhaften Bewegungsdrang in den Beinen welcher nur aufhört, wenn diese sich zu bewegen beginnen. Was ist das Restless-Legs-Syndrom? Abgekürzt als „RLS“ wird das Restless-Legs-Syndrom auch als das Syndrom der „unruhigen Beine“ bezeichnet. Mit einer Prävalenz von etwa 3 % bis…