Dr. Thomas Pachtner im The Aurora Interview

Erzählen Sie uns kurz über Ihren Werdegang als Facharzt für Kinder- und Jugendheilkunde. Wo haben Sie Ihre Ausbildung absolviert und wo arbeiten Sie zur Zeit?

Vor meiner Ausbildung zum Kinderarzt, habe ich die Ausbildung zum Allgemeinmediziner im Landesklinikum Horn begonnen. Nach 2 Jahren habe ich, aufgrund meines Interesse an Pädiatrie, ins Universitätsklinikum St. Pölten gewechselt und habe dort zuerst meine Ausbildung zum Allgemeinmediziner fertig gemacht. Danach habe ich an der Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde in St. Pölten meine Ausbildung zum Kinderarzt begonnen. Von Beginn an war mein Wunsch an einer großen Kinderabteilung meine Ausbildung zu absolvieren. Ich bekam die Möglichkeit ins SMZ Ost Donauspital nach einem Jahr zu wechseln und habe dort die restliche Ausbildung absolviert. Danach habe ich noch 2 Jahre als Facharzt im SMZ Ost weiter gearbeitet. Seit Sommer 2019 bin ich Oberarzt an der neuen Kinderabteilung mit Neonatologie im St. Josef Krankenhaus.

Herr Pachtner, gibt es spezielle Krankheitsbilder oder Therapien auf die Sie sich spezialisiert haben?

Ja, die gibt es! Im Rahmen meiner Ausbildung und meiner Anstellung als Facharzt im Donauspital habe ich mich auf die pädiatrischer Gastroenterologie mit Endoskopie spezialisiert. Hauptsächlich habe ich Kinder mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, Zöliakie und Lebererkrankungen betreut. Auch habe ich Eltern und Kinder bei Ernährungsschwierigkeiten beraten. Zusätzlich zu der Beratung und Therapie von gastroenterologischen Erkrankungen habe ich auch die Durchführung von endoskopischen Untersuchungen (Gastroskopie, Coloskopie) an Kindern erlernt. Die letzten 2 Jahre als Facharzt habe ich zusätzlich an der neonatologischen Abteilung im SMZ Ost gearbeitet.

Wie lange dauert ein Besuch bei Ihnen in der Regel?

In der Regel sind für Besuche in meiner Ordination 30 Minuten pro Patient eingeplant.

Wie läuft eine Erstordination zumeist ab und müssen Ihre Patienten darauf vorbereitet sein?

Der Ablauf einer Erstordination hängt vom Grund des Besuchs ab. Eine ausführliche Anamnese ist bei jeder Erstordination von Bedeutung egal ob es sich um eine erste Mutter-Kind-Pass Untersuchung handelt, eine chronische Symptomatik oder um einen Akutbesuch. Eltern müssen nur darauf vorbereitet sein, dass wir uns im „The Aurora“ Ärztezentrum Zeit für den Patienten und auch Zeit für die Fragen und Sorgen der Eltern nehmen. Sollten Eltern schon Vorbefunde bei sich haben, dann wäre es von Vorteil wenn diese mitgenommen werden zum Erstgespräch.

Was hat Sie dazu bewogen Patienten und Patientinnen außerhalb des Krankenhauses zu behandeln?

Eigentlich gibt es keinen bestimmten Grund dafür. Der persönlichere Kontakt zu den Kindern und den Eltern ist, glaube ich, aber ein Grund dafür warum ich mich dazu entschieden habe, denn im Krankenhaus ist dies oft nicht möglich. Auch die Arbeit abseits des Krankenhausalltags habt mich dazu bewogen diesen Schritt zu machen.

Was schätzen Sie am The Aurora und was bewog Sie hier tätig zu werden?

Ich kenne die Personen im Hintergrund des Ärztezentrums „The Aurora“ schon seit ich mit dem Medizinstudium begonnen habe. Für diese Menschen war und ist es eine Herzensangelegenheit die Medizin etwas mehr greifbarer und persönlicher zu machen. Genau diese Ideologie und natürlich auch Freundschaft, die mich mit diesen Personen verbindet, ist eigentlich das, was ich an „The Aurora“ so schätze. Hier entsteht etwas Neues und ich will meinen  Teil dazu beitragen, dass etwas Neues auch gut wird.

Was ist Ihnen besonders wichtig bei der Behandlung Ihrer Patienten?

Mir ist zu aller erst einmal wichtig, dass die Eltern das Gefühl haben ihre Sorgen werden wahrgenommen. Es soll ein Gefühl entstehen dass keine Fragen offen bleiben. Mir ist wichtig mir selbst treu zu bleiben und ehrlich mit Patienten und den Eltern zu sein.

Zu welchen Zeiten und Tagen ordinieren Sie in der Regel?

Meine Ordinationszeiten sind jeden Montag von 14-18 Uhr. Es gibt auch die Möglichkeit bei akuten Erkrankungen vorbeizukommen, auch wenn keine Termine mehr frei sind. 

Vielen Dank für das Gespräch!

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