Dr. med. univ. Elisabeth Rosenbaum-Medani im The Aurora Interview

Frau Dr. Rosenbaum-Medani, erzählen Sie uns kurz über Ihren Werdegang als Ärztin? Wo haben Sie Ihre Ausbildung absolviert und wo arbeiten Sie zurzeit?

Ich war nach dem Studium zunächst als Turnusärztin im KH der Barmherzigen Schwestern und in der Rudolfstiftung tätig und habe dann rasch die Ausbildung zur Internistin begonnen und diese im KH der Barmherzigen Schwestern und im AKH absolviert.

Nebenbei habe ich eine Reihe von Zusatzausbildungen und Diplome, wie Notarzt, psychosomatische Medizin, Betriebsarzt, Echokardiographie – Diplom um nur einige zu nennen, gemacht und langjährig auf der Krankenpflegeschule „Innere Medizin“ unterrichtet und in diversen kardiologischen Kassenpraxen vertreten.

Seit 2012 bin ich als Oberärztin auf der Kardiologie im KH der Barmherzigen Schwestern und seit 1.1.2019, im Rahmen eines Standortwechsels innerhalb der Vinzenz Gruppe, auf der Kardiologie im KH Göttlicher Heiland tätig.

Ich arbeite dort zum Einen als stationsführende Oberärztin als auch in der Ambulanz und vorwiegend in der Schrittmacherambulanz und im Herzultraschall.

Außerdem bin ich als Konsiliarärztin für Kardiologie im KH der Barmherzigen Schwestern tätig.

Gibt es spezielle Krankheitsbilder oder Therapien auf die Sie sich spezialisiert haben?

Ich habe den überwiegenden Teil der Ausbildung zur Internistin auf einer Kardiologie inklusive einer großen kardiologischen Intensivstation absolviert, man könnte also durchaus sagen „mein Herz schlägt für das Herz“. Ich decke allerdings auch das allgemein internistische Spektrum wie Blutdruck-/Diabeteseinstellung, Schilddrüse etc. ab.

Wie lange dauert ein Besuch bei Ihnen in der Regel?

Ich möchte mir ausreichend Zeit für die Anliegen, Beschwerden und Bedürfnisse meiner Patienten nehmen und kann auch in meiner Ordination gleich eine Reihe von Untersuchungen, wie Belastungs- EKG, Ruhe-EKG, Langzeit-EKG, Langzeit-Blutdruckmessungen, Echokardiographie und Blutabnahmen anbieten. Daher kann die Erstordination schon eine Stunde dauern.

OP-Freigaben und internistische Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen können natürlich auch rasch, komplett und unkompliziert abgewickelt werden.

Wie läuft eine Erstordination zumeist ab und müssen Ihre Patienten darauf vorbereitet sein?

Ich nehme mir Zeit für ein langes und ausführliches Gespräch über die Anliegen, Wünsche, Beschwerden meiner Patienten. Gerne schaue ich mir auch die zurückliegenden Befunde und alten Arztbriefe an, daher bitte ich immer diese mitzunehmen. Dann folgt eine gründliche körperliche/internistische Untersuchung inklusive EKG, Blutdruckmessung und Blutabnahme, falls keine neuen Laborwerte vorliegen. Wenn sich aus dem Gespräch oder der Untersuchungen die Notwendigkeit einer weiteren Abklärung ergibt, kann ich gleich weitere Diagnostik mit Belastungs-EKG, Herzultraschall oder Langzeit-Blutdruckmessung, Langzeit-EKG anschließen. Wir besprechen und entwickeln einen gemeinsamen „Fahrplan“ der zu einer Besserung der Situation oder der Beschwerden führen soll. Einen ausführlichen Befundbericht inklusive Laborwerte schicke ich am Folgetag per E-Mail oder auf Wunsch auch per Post zu, wobei ich gerne auch alle Befunde noch persönlich bespreche. Die Patienten schätzen die

Möglichkeit der umfassenden Abklärung direkt und vor Ort und meine Bereitschaft auch kurze Fragen per Telefon abzuwickeln. Falls auch einmal eine Spitalseinweisung zur weiteren Abklärung oder Therapie notwendig ist, kann ich das in den neuen Räumlichkeiten der Kardiologie im KH Göttlicher Heiland anbieten und organisieren und die Patienten dort weiterbetreuen.

Eine Vorbereitung ist nicht wirklich nötig, ich freue mich, wenn Patienten alte Arztbriefe oder Befunde mitnehmen, um unnötige Wiederholungen von Untersuchungen zu vermeiden. Gerne dürfen die Patienten auch Sportkleidung mitnehmen, in vielen Fällen ist ein Belastungs-EKG nötig und dabei soll man ins Schwitzen kommen.

Was hat Sie dazu bewogen Patienten und Patientinnen außerhalb des Krankenhauses zu behandeln?

Ich möchte mir ausreichend Zeit nehmen für alle Anliegen und Fragen meiner Patienten, möchte auch in den Kontrolluntersuchungen merken, dass unser gemeinsamer „Therapieplan“ erfolgreich ist, es meinen Patienten besser geht und sie länger betreuen als das im Krankenhaus möglich ist.

Was schätzen Sie am The Aurora und was bewog Sie hier tätig zu werden?

Ich schätze das angenehme Ambiente, den Komfort und die Möglichkeit umfassend vor Ort Untersuchungen wie Herzultraschall, Langzeit-Blutdruck, Langzeit-EKG, Belastungs-EKG und Blutabnahmen anbieten zu können. Für meine Patienten möchte ich rasche, unkomplizierte Terminvereinbarung, gute telefonische und öffentliche Erreichbarkeit sowie Barrierefreiheit. Ich möchte für meine Patienten den Arztbesuch rundum angenehm gestalten, dabei bietet das Aurora Ärztezentrum alles was man sich vorstellen kann. Dazu gehört der Kaffee genauso dazu wie die Einreichung der Arztrechnungen bei den Krankenkassen auf Wunsch, bargeldloses Bezahlen oder kurze Wartezeiten.

Was ist Ihnen besonders wichtig bei der Behandlung Ihrer Patienten?

Ich möchte mir vor allem Zeit nehmen, um einerseits auf alle Wünsche und Bedürfnisse meiner Patienten einzugehen und andererseits Zeit für eine gründliche, sorgsame Untersuchung sowie Diagnostik.

Meine Patienten mit allen ihren Beschwerden und Anliegen stehen im Mittelpunkt, ich freue mich, wenn ich ihnen mit meinen Antworten behilflich bin, ich möchte sehen, dass unser gemeinsamer Plan erfolgreich ist und es ihnen in Folge besser geht.

Ich möchte sowohl in der Prävention mit Vorsorgeuntersuchungen wie „Herzchecks“, Optimierung der Risikofaktoren für Herzinfarkt mit „Risikochecks“ tätig sein als natürlich auch in der Behandlung der internistischen Erkrankungen wie zum Beispiel Blutdruckeinstellung, Diabeteseinstellung etc.

Zu welchen Zeiten und Tagen ordinieren Sie in der Regel?

Jeden Mittwoch von 15:00-19:00 Uhr.

Vielen Dank für das Gespräch!

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